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    <title>Article RSS Feed</title>
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    <description>The main blog feed for my Web site.</description>
    
    
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          <title>Von weltweit führenden Zensoren verboten</title>
          <description>&lt;p&gt;James Cameron&amp;#8217;s &amp;#8216;Avatar&amp;#8217;, der Film-Hype des aktuellen Jahreswechsels, ist eigentlich ein Filmchen; trotz gigantomanischer Kosten und noch riesiger Einspielergebnisse ist es inhaltlich ein Leichtgewicht, das nur längst bekanntes wiederkäut. Wenn bei Berthold Brecht die Neuerzählung bekannter Geschichten noch einen Verfremdungseffekt und die Konzentration auf die Botschaft bewirken sollte, dann ist bei &lt;a href=&quot;http://usaerklaert.wordpress.com/2010/01/19/avatar-pocahontas-in-blau/&quot;&gt;&amp;#8216;Pocahontas in Blau&amp;#8217;&lt;/a&gt; die Botschaft so trivial wie die Story, und läßt der Aufmerksamkeit freien Blick auf das, worum es eigentlich geht:&amp;#8212;die computergenerierte Welt in 3D, und ihre hübschen Biolumineszenseffekte. Oder?&lt;/p&gt;</description>
          <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 21:39:27 GMT</pubDate>
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          <title>Rückschritt</title>
          <description>&lt;p&gt;Meine beste Freundin wollte Blut sehen nach der Überdosis an alten Damen, Gesundfutter und Blockflötenmusik, denen sie an Weihnachten ausgesetzt war; also haben wir an Sylvester aus Beständen ein relativ unspektakuläres Filmchen mit dem Titel &amp;#8216;Der 13. Krieger&amp;#8217; angeguckt. Blut floß reichlich. Ekligere Dinge auch&amp;#8230;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Nunja, was mir aber an der eigentlich harmlosen Beowulf-Neuinterpretation (das Monster wird zu einem Stamm überiggebliebener Steinzeitmenschen) beim Wiedersehen so auffiel, war die Perspektive. Wir sehen diese Wikinger (frühe Angelsachsen, whatever) aus der Perspektive eines zivilisierten Menschen dieser Zeit, den es unter die Barbaren verschlägt. Dieser zivilisierte Mensch, dargestellt vom einzigen &amp;#8216;Star&amp;#8217; unter der Besetzung, nämlich Antonio Banderas, ist&amp;#8212;ein muslimischer Araber aus Bagdad.&lt;/p&gt;</description>
          <pubDate>Sun, 03 Jan 2010 18:44:04 GMT</pubDate>
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          <title>Purismus</title>
          <description>&lt;p&gt;In den letzten Jahren haben wir in der Musik viel Crossover und abenteuerliche Mischungen gesehen, die auch wirklich Spaß machen; ohne einen kleinen Stilbruch wird jede kommerzielle Mainstream-Musikrichtung doch ziemlich langweilig. Rap ist doch unerträglich ohne die Würze von Weltmusik&amp;#8212;ein bißchen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ra%C3%AF&quot;&gt;Rai&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bhangra&quot;&gt;Bhangra&lt;/a&gt; drin macht die Sache interessant; Heavy Metal kann man nur hören, wenn etwas klassische Musik drin ist; und öde Opern aus dem 19. Jahrhundert werden immerhin noch mit kontroversen Inszenierungen gerettet, so daß der Belcanto nicht einschläfernd wirkt. Aber manchmal, gerade bei exotischeren Musikarten, muß es inzwischen doch auch mal wieder die Reinform sein.&lt;/p&gt;</description>
          <pubDate>Tue, 21 Apr 2009 16:50:44 GMT</pubDate>
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          <title>Kulturtrend: Digital free!</title>
          <description>&lt;p&gt;Wenn jeder alles am Computer machen kann, was früher nur äußerst umständlich von Hand gemacht werden konnte, dann wird es langweilig. Deshalb gibt es geradezu eine Tendenz, manche Dinge wieder vollanalog zu machen, auch und gerade weil man es auf ein bis drei Apples in einem Bruchteil der Zeit hinkriegen würde&amp;#8212;aber es würde sich nicht richtig anfühlen!&lt;/p&gt;</description>
          <pubDate>Sat, 14 Feb 2009 14:18:07 GMT</pubDate>
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          <title>Steampunk: die Zukunft der Vergangenheit</title>
          <description>&lt;p&gt;Früher war sowieso alles besser, vor allem die Zukunftsvisionen. Seit Jules Verne und H.G. Wells träumen Science-Fiction-Autoren von der Zukunft*, die immer drei oder vier Schritte weiter reichte als das, was gerade möglich war. Also arbeitete man zuerst mit Dampfmaschinen und Luftschiffen, bevor sich dann, mit dem Fortgang der realen technischen Entwicklung, auch elektrische Zukünfte denken konnte. In den letzten Jahren jedoch ist die Dampfmaschinen- und Luftschiff-Utopie bei den modernen Futuristen, gelangweilt von einer Gegenwart, die jetzt schon das gute alte &lt;i&gt;Star Trek&lt;/i&gt; an ein paar entscheidenden Punkten überholt hat, wieder sehr in Mode gekommen. Deswegen gibt es jetzt auch einen Namen dafür: Steampunk, also Cyberpunk, gekreuzt mit Dampfmaschinen.&lt;/p&gt;</description>
          <pubDate>Thu, 29 Jan 2009 12:42:26 GMT</pubDate>
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          <title>Lebendige Vergangenheit</title>
          <description>&lt;p&gt;Früher war sowieso alles viel besser &amp;#8211; oder etwa nicht? Ob besser oder nicht, es interessiert doch generell, wie es früher einmal war. &lt;i&gt;Past is prologue&lt;/i&gt;, wie Joe Biden der ungebildeten Gegenseite im kürzlich zuendegegangenen amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf entgegenschleuderte. Die Vergangenheit ist die Vorgeschichte, ohne die die Gegenwart unverständlich bleibt. Ein Weltverständnis, das sich auf eine Momentaufnahme der Gegenwart beschränkt, ist entwurzelt und ziellos. Deswegen ist die Geschichtswissenschaft und all ihre zahllosen &amp;#8216;Hilfs&amp;#8217;disziplinen nicht nur einfach eine Wissenschaft unter vielen; weil das menschliche Wahrnehmungsvermögen ausnahmslos die gesamte Realität als Reihe von Ereignissen entlang eines Zeitstrahls abbildet, ist die Geschichte jeder beliebigen Kulturtechnik zugleich der Schlüssel zu ihrem Verständnis. Und das ist nicht nur eine theoretische Übung. Ich habe eine der wichtigsten Großdruckereien für Bücher im deutschsprachigen Raum von innen gesehen &amp;#8211; modernste Offsetanlagen mit voll computerisierter Druckvorstufe. Vom Feinsten. In einer Ecke das Bleisatzatelier, für die Lehrlinge: &amp;#8211; denn wenn die nicht ihre ersten Monate dort verbringen, dann lernen sie den Rest nie. In diesem Sinne anschließend einige gnadenlos subjektive Tipps zur lebendigen Vergangenheit: &amp;#8211; als Experiment, zu Lehrzwecken, professionell, oder &lt;i&gt;just for fun&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;</description>
          <pubDate>Thu, 20 Nov 2008 15:20:49 GMT</pubDate>
          <guid>http://areion.de/articles/2008/11/20/lebendige-vergangenheit/</guid>
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          <title>Public Service Announcement - aus gegebenem Anlass</title>
          <description>&lt;p&gt;An alle Finnen, die eine Band gründen wollen (und glaubt mir, ihr &lt;i&gt;werdet&lt;/i&gt; diese scheinbar beliebige Information irgendwann brauchen!):&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;das englische Wort &amp;#8216;sword&amp;#8217; (zu Deutsch: &amp;#8216;Schwert&amp;#8217;, suomeksi: &amp;#8216;miekka&amp;#8217;) spricht man nicht etwa &amp;#8216;swört&amp;#8217; aus (so daß es sich mit dem englischen Wort &amp;#8216;word&amp;#8217; reimen würde), sondern &amp;#8216;sssohd&amp;#8217; (es reimt sich mehr oder minder mit dem englischen Wort &amp;#8216;sort&amp;#8217;). Merkt euch das, wenn ihr eigene Texte auf Englisch schreiben wollt.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Vor allen Dingen für Reime eignet sich das Wort gar nicht.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Danke!&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;small&gt;Hintergrund: sowohl &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nightwish&quot;&gt;Nightwish&lt;/a&gt; als auch &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Korpiklaani&quot;&gt;Korpiklaani&lt;/a&gt; machen es spektakulär falsch. Vor allen Dingen Korpiklaani machen eine interessante, wenn auch rabaukige, Musik, die sich aus der karelischen Volksmusik und lappländischen Schamanengesängen speist. Das mit dem &amp;#8216;swört&amp;#8217; ist einfach nur schade. Ansonsten ist das hier ein Kulturtip!&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Und nee, zu Olympia sag&amp;#8217; ich nichts. Ich finde, mein Online-Kumpel Alex hatte eine gute Idee, als er vorschlug, Michael Phelps solle mindestens eine seiner Medaillen über eBay verkaufen und den Erlös einer Organisation wie &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Team_Darfur&quot;&gt;Team Darfur&lt;/a&gt; spenden; aber wenn man versucht, ihn dazu zu bringen, dann bringt es nichts mehr. Ansonsten habe ich jetzt zu Peking spontan keine weitere Meinung. Ich habe mit dem Nazgul und der Lady Carolin schon genug gespottet&amp;#8230;&lt;/p&gt;</description>
          <pubDate>Tue, 19 Aug 2008 12:51:58 GMT</pubDate>
          <guid>http://areion.de/articles/2008/08/19/public-service-announcement---aus-gegebenem-anlass/</guid>
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          <title>Graswurzel-Unterhaltung</title>
          <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.drhorrible.com&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.drhorrible.com/images/banners/big_square.gif&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
          <pubDate>Sat, 19 Jul 2008 16:52:25 GMT</pubDate>
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          <title>Digital und analog</title>
          <description>&lt;p&gt;Arbeit findet bekanntlich verstärkt digital statt; die heutige Technik (ich will hier keinen mit &lt;a href=&quot;http://http://de.wikipedia.org/wiki/Dreibuchstabenabk%C3%BCrzung&quot;&gt;TLAs&lt;/a&gt; langweilen) macht es möglich, daß man überall zu jeder Zeit arbeiten kann, oder eben auch andere Dinge tun. Es ist nicht mehr nötig, von 9 bis 5 im Büro zu sitzen, und Arbeitsleistung läßt sich wirklich nicht in Zeit messen. Dazu haben &lt;a href=&quot;http://caliandjody.com/blog&quot;&gt;zwei Amerikanerinnen&lt;/a&gt; das grundlegend neue Konzept des &amp;#8216;Results Only Work Einvironment&amp;#8217; erfunden. Sie haben sich überlegt, ob das Leben nicht viel besser funktionieren würde, wenn ein Angestellter für Resultate verantwortlich wäre, nicht für Zeit, und wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber anfingen, sich gegenseitig wie erwachsene Menschen zu behandeln. Deutschland, so sieht man an den letzten Skandalen bei Lidl, Telekom und Bahn, ist mehr als überreif für die Einführung einer solch radikalen Idee. &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Why-Work-Sucks-How-Fix/dp/1591842034/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;#38;s=books-intl-de&amp;#38;qid=1212571502&amp;#38;sr=8-1&quot;&gt;Das Buch der beiden Damen&lt;/a&gt; ist jetzt erschienen und dank des extrem niedrigen Dollars&lt;small&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/small&gt; eine bezahlbare Investition in eine bessere Zukunft.-&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://sethos.blogger.de/static/antville/sethos/images/blue_sheep.jpg&quot;&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Kunst dagegen findet anscheinend radikal analog statt; zumindest bei manchen. Neulich schickte mir ein Kollege, der seine Emails gerne mit eigenwilligen Bildern dekoriert, das obige Bild von blauen Plastikschafen auf einer Wiese bei Regenwetter; ich fand sie spontan so charmant, daß ich das Bild gleich an meine gute Freundin Sally aus Wales weiterschickte, die mich aufklärte (sie hat ja schließlich mal Kunst studiert!), daß dieser Blauton bei Regenwetter noch schöner leuchtet als bei normalem Sonnenschein. Cleverer Künstler, denke ich mir, und frage den Kollegen, wo das Bild herstammt. Er hatte auch prompt &lt;a href=&quot;http://www.blaue-schafe.de/&quot;&gt;einen Link&lt;/a&gt; für mich: &amp;#8211; zu einer Art elektonischer Visitenkarte! Der Blauschäfer kommt ansonsten komplett analog daher; man kann ihm einen Brief schreiben, man darf ihn auch mit dem Telefon anrufen, aber Email gibt es nicht. Die Möglichkeit, auf irdendetwas zu klicken und vielleicht noch mehr blaue Schafe zu sehen, gibt es auch nicht. Er verkauft die Dinger anscheinend schon; doch mangels Preisangabe kann man nicht mal feststellen, ob so ein blaues Schaf im Garten nicht vielleicht eine bezahlbare Investition in schönere Regentage wäre.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;small&gt;1. A propos niedriger Dollarkurs &amp;#8211; gestern hat ein amerikanischer Politiker verkünden lassen, man werde jetzt Schritte gegen den Absturz des Dollars unternehmen. Was genau man tun werde, hat er allerdings nicht erwähnt. Man muß also das Buch nicht jetzt unmittelbar sofort kaufen; so bald wird es doch nicht wieder teurer.-&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
          <pubDate>Wed, 04 Jun 2008 11:48:31 GMT</pubDate>
          <guid>http://areion.de/articles/2008/06/04/digital-und-analog/</guid>
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          <title>Virtually written in the margins in crayon</title>
          <description>&lt;p&gt;Wir dürfen nicht vergessen, daß es auch sehr intelligente Amerikaner gibt: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Keith_Olbermann&quot;&gt;Keith Olberman&lt;/a&gt;, Nachrichtensprecher und Sportreporter bei &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;MSNBC&lt;/span&gt; in Amerika, schimpft &lt;a href=&quot;http://pandagon.blogsome.com/2008/05/15/keith-olbermann-smackdown-of-bushs-fearmongering-and-golf-sacrifice-lie/&quot;&gt;solide zwölf Minuten lang über Bush&lt;/a&gt;, und das auf mit einem Stil und einer Wortgewandheit, die man als Europäer schon fast nicht mehr von &amp;#8216;den Ammis&amp;#8217; erwartet hätte.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Der Link ist auf Englisch, und wer nicht zuhören kann oder mag, für den gibt es auch ein Transskript des gesamten Kommentars.&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;&lt;small&gt;Ja, wir sind hier auch politisch; und nein, wir sind hier definitiv &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; antiamerikanisch. Zum besseren Verständnis der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;USA&lt;/span&gt; im Allgemeinen, speziell für Deutsche, empfehle ich immer die gründliche Lektüre des Blogs &lt;a href=&quot;http://usaerklaert.wordpress.com&quot;&gt;&amp;#8216;USA Erklärt&amp;#8217;.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


	&lt;p&gt;Dafür postet man auch schon mal mitten in der Nacht!&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
          <pubDate>Fri, 16 May 2008 01:25:24 GMT</pubDate>
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